AMbAV

Betriebliche Altersvorsorge


Gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung - Ein System im Umbruch

Unser Rentenversicherungssystem - wie wir es heute kennen - wurde im Jahr 1957 eingeführt. Es finanziert sich über das Umlageverfahren und basiert auf dem sogenannten "Generationenvertrag".

Während dieses System bis in die 1960er Jahre noch funktionierte, wachsen die Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung seit den 1970er Jahren stetig an. Sinkende Geburtenraten, höhere Lebenserwartung, Frühverrentung und hohe Arbeitslosigkeit führten dazu, dass die Ausgaben der Rentenversicherung nicht mehr nur durch Beiträge finanziert werden können. Schon seit Jahren stützt der Bund die Rentenkasse durch Bundeszuschüsse und Mittel aus der Ökosteuer (z.B. im Jahr 2011 mit 64,6 Milliarden Euro).

Daneben sollten Rentenreformen die Schieflage der gesetzlichen Rentenversicherung begradigen. Seit Mitte der 1970er Jahre wird die Rentenversicherung regelmäßig reformiert. Diese Reformen führten nur selten zu Leistungsverbesserungen. Leistungskürzungen waren die Regel. Neben dem Wegfall bestimmter Leistungen wird das Rentenniveau dauerhaft gesenkt. Darüber hinaus werden Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung seit 2005 höher als bisher besteuert. Und ab 2012 wird das reguläre Renteneintrittsalter von derzeit 65 Jahre schrittweise auf 67 Jahre angehoben.

Die gesetzliche Rentenversicherung wird zukünftig nur noch eine Grundabsicherung darstellen können. Dies gilt für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung genau so wie für den Fall der Erwerbsminderung. Ohne ergänzende private und/oder betriebliche Vorsorge ist es nicht mehr möglich, den gewohnten Lebensstandard auch nur annähernd zu halten.

Hierzu ein Auszug aus dem Rentenversicherungsbericht unserer Bundesregierung:

"In Zukunft wird der erworbene Lebensstandard nur erhalten bleiben, wenn die finanziellen Spielräume des Alterseinkünftegesetzes und die staatliche Förderung genutzt werden, um eine zusätzliche Vorsorge aufzubauen."

Haben Sie schon betrieblich oder privat vorgesorgt? Wenn nicht, wird es höchste Zeit.