AMbAV

Betriebliche Altersvorsorge


Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung ist ein eigenständiger Zweig der Sozialversicherung. Gesetzliche Grundlage ist das III. Buch im Sozialgesetzbuch – Arbeitsförderung. Der Begriff 'Arbeitslosenversicherung' wird gesetzestechnisch allerdings nicht mehr verwendet.

Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden grundsätzlich vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu gleichen Teilen aufgewendet. Der Beitragssatz beträgt 3,0 % (Stand: 2018) und bezieht sich auf den Bruttoverdienst. Die Beiträge sind bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 6.500 € / 5.800 € (alte/neue Bundesländer Stand: 2018) zu zahlen. Beitragspflichtig sind im Regelfall gegen Entgelt beschäftigte Arbeitnehmer und Auszubildende. Die Versicherungspflicht erstreckt sich aber z.B. auch auf behinderte Menschen während der Teilnahme an berufsfördernden Maßnahmen und Wehr- und Zivildienstleistende. Ab dem 65. Lebensjahr besteht – auch bei Weiterarbeit – keine Versicherungspflicht mehr.

Bei Arbeitslosigkeit zahlt die Arbeitslosenversicherung Arbeitslosengeld, sofern die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld richtet sich nach der Dauer der Versicherungspflichtverhältnisse, dem Lebensalter des Betroffenen und den Familienverhältnissen. Nicht zu den Leistungen der Arbeitslosenversicherung gehört das Arbeitslosengeld II, da es sich hier um die Grundsicherungsleistung für Arbeitssuchende (früher: Arbeitslosenhilfe) handelt.